Fölser Narren feiern völlig losgelöst
Die Fölser Dorfgemeinschaft hat in einer vollbesetzen Berghalle ein rauschendes Karnevalsfest gefeiert. Sitzungspräsident Falk Kanbach eröffnete völlig losgelöst von der Erde ein buntes Programm, das in diesem Jahr immer wieder unterbrochen wurde. Allerdings nicht durch unvorhergesehene Umstände, sondern durch die anstrengende „Facility Managerin Bea“ alias Sandra Legge, die allerlei Fölser Anekdoten aus dem vergangenen Jahr in ihren Vortrag einstreute. Natürlich war der Wasserschaden, der den Fussboden der Berghalle im vergangenen Sommer stark beschädigt hatte, auch ein Thema. In Eigenleistung hat der Verein der Dorfgemeinschaft den Parkettboden erneuert und pünktlich zum Karnevalsfest fertiggestellt. „Wir freuen uns daher besonders, dass wir auch in diesem Jahr eine volle Hütte haben“, sagte Falk Kanbach stellvertretend für das Organisationsteam. Sowohl die Willebadesser Karnevalsfreunde als auch der Karnevalsverein Pickel Jau mit dem Fölser Prinzen Hendrik Hake an der Spitze waren zahlreich vertreten.
Die Gäste aus den Nachbarorten unterstützten dabei tatkräftig das Programm. Die Nieser „Village-Girls“ gaben ebenso eine Einlage wie die Tanzgarde des WKF Willebadessen. Der Auftritt des Männergesangsvereins MGV Eintracht Fölsen unter Leitung von Elmar Hüpping lud diesmal zum Mitsingen ein. Zuvor hatten bereits die jüngsten Akteurinnen des Abends ihren vielumjubelten Auftritt. Mia und Lotta Hüpping, Nele und Pauline Gockeln, sowie Mila Krull, Marie Lücke, Frieda Kanbach und Helene Legge zeigten unter Anleitung von Clara Legge als „Wilde Weiber“ ihr tänzerisches Können.
Zum vierten Mal wurde im Wettstreit verschiedenster Disziplinen die Fölser Narrenkappe verliehen. Beim Maccaroni auffädeln und Lieder raten hatte diesem Sina Plöger aus Fölsen die Nase vorn.
Zum Ende des Programms brachte das Fölser Männerballett bestehend aus Rene und Patrick Ritter, Sebastian Krull, Tobias Gockeln sowie Linus und Hendrik Hake unter Anleitung von Jessica Hüpping die Berghalle in gewohnter Manier zum Kochen. Im Anschluss sorgte die Band „No Limit“ für Tanzvergnügen bis spät in die Nacht.

